„Net ganz so schlecht!“ 

 

 

„Die Weinregion Stuttgart von ihrer schönsten Seite“


– so lautet das Motto der neuen Reihe des Stuttgarter Pressehauses. Moderator Holger Gayer und sein Gast Thomas Diehl spielten sich gekonnt die Bälle zu, als würden sie wie ein Dreamteam schon lange kennen. Beide verbindet nicht nur die Leidenschaft zu Wein, sondern auch einen feinsinnigen und intelligenten Humor. Den Weißburgunder, vom Gast als „Mamawein“ bezeichnet, beurteilte Holger Gayer etwa so: „Net ganz so schlecht!“ Diehl freute sich darüber. „Für einen Schwaben ist dies ein absolutes Lob“, sagte er. Den „Mamawein“ hat seine Mutter zusammengestellt, die einen Wein mit wenig Säure wollte. Mit Gayer sprach der Jungwinzer außerdem über Schraubverschlüsse, über das, was ein Trollinger kann, über Marketing, über vegane Weine, über den Wiedehopf, das „Wappentier“ des Weingutes, sowie über den Coup von Diehl, der in Corona-Zeit den Franzosen folgte, die kein Klopapier hamsterten, sondern Wein. Der Hamsterwein aus Rotenberg – auf dem Etikett ist ein niedlicher Nager – ist bundesweit ein Renner.

Text: Uwe Bogen