Schmitte Fellbach

Pinsa Romana Grundrezept

Die Basis für eine leckere Pinsa bildet der Teig, der zu einem rustikalen Fladen gebacken wird. Geformt wird sie dabei nicht rund, sondern eher länglich und schmal. Optisch und auch geschmacklich erinnert die Pinsa an ein Fladenbrot – außen knusprig und innen weich – und bildet damit die perfekte Grundlage, sowohl für herzhafte als auch süße Toppings. So passt sowohl die klassische rote, als auch weiße oder eine süße Sauce zur Pinsa. Je nach den gewählten Toppings kann die Pinsa sowohl vor, als auch nach dem Backen belegt werden. In der Regel kommt der Teigrohling nur mit der entsprechenden Sauce bestrichen in den Backofen und kann dann fertig gebacken mit frischen Zutaten garniert werden. Beim Belegen der Pinsa sind Lust und Laune keine Grenzen gesetzt. Wir haben uns für eine Variante entschieden, die wohl eher nicht dem typischen Pizzabelag entspricht: frische Feigen, Burrata, Olivenpaste und Basilikum. Sowas von lecker!
Der Name Pinsa leitet sich übrigens vom Lateinischen 'pinsere’ ab, was so viel heißt wie ‘zerstampfen, zerstoßen’ und sich auf die Herstellung der Kernzutat der Pinsa bezieht: Mehl.
 

Das Deli Schmitte in Fellbach-Schmieden bei Stuttgart
verwöhnt seine Gäste nicht nur mit leckeren Pinsen,
sondern mit vielen feinen, täglich frischen Leckereien.

Zutaten für 2 Personen

Einkaufszettel 
200 g Weizenmehl Type 550
35 g Reismehl
12 g Kichererbsen- oder Sojamehl
1 Krümel Frischhefe
1 TL "Pasta Madre"
1 TL Olivenöl
170 bis 180 g Wasser
5 g Salz

 

Die (Mehl-)Mischung macht’s
Im Gegensatz zur Pizza wird bei der Pinsa nicht nur ein Mehltyp, sondern eine Mischung verschiedener Mehlsorten verwendet. Pizzamehl sorgt für die Basis, durch das Reismehl wird der Teig fluffig. Kichererbsenmehl und Sauerteig bringen zusätzlich Aroma mit. Für die Zubereitung ist etwas Geduld gefragt, der Teig muss bis zu 72 Stunden gehen, ist dann aber herrlich fluffig und bekömmlicher. Wer die klassische Pizza mag, kann Pinsa eigentlich nur lieben. Probiert unser Rezept doch mal aus! Wir wünschen euch viel Spaß bei der Zubereitung und freuen uns, wenn wir den ein oder anderen Pinsa-Fan dazugewinnen können –

Madeleine & Flo.

PS: Die Pinsa geht auf eine Idee des italienischen Unternehmers Corrado Di Marco zurück, der den Markennamen Pinsa romana als Teigwarenprodukt im Jahr 2001 registrieren ließ. Bereits 1981 hat das von Di Marco geführte Unternehmen den Teig, der später als Pinsa bezeichnet wurde, erstmals als Pizzateig für Pizza vom Blech nach römischer Art in seine Produktpalette aufgenommen. Als Marketingstrategie wurde, wie Di Marco später zugab, ein erfundener historischer Bezug der Pinsa zum Alten Rom in Umlauf gebracht, um das Produkt besser zu verkaufen. Dabei wurde geschickt mit dem Namen Pinsa eine Verbindung auf das Lateinische pinsere (deutsch zerdrücken) hergestellt. Zudem war bei der Namensentwicklung eine Ähnlichkeit mit den Begriffen Pizza und Pita erwünscht. Mit dem Erfolg des Produktes wurde auch die erfundene römische Vergangenheit der Pinsa ungeprüft von den Medien übernommen und verbreitet. Die Pinsa wird meist in einem auf Pinsa spezialisierten Restaurant, genannt "Pinseria", vertrieben. (Quelle:Wikipedia)